Wiesbaden Westend – Projektarbeit

Westend blockDas Westend ist ein Stadtteil Wiesbadens. Der Stadtteil ist mit 16.513 Einwohnern (Stand April 2008) auf einer Fläche von 0,67 km² eines der dichtbesiedelten Gebiete in Deutschland!
Das Westend liegt zwischen der Schwalbacher Straße, Dotzheimer Straße, Klarenthaler Straße, Lothringer Straße, Krusestraße, Westerwaldstraße, Lahnstraße und Emser Straße. Das Wiesbadener Stadtteil Westend grenzt an die südliche Innenstadt /West und liegt somit zentral und grenzt an sieben weitere Stadtteile Wiesbadens.

Planungsgebiet:


 

Masterplan – Handlungsschwerpunkte – Zieldefinition

Der Masterplan soll das Bild der Stadtentwicklung kurzfristig, mittelfristig und langfristig darstellen. Im Rahmen der vorangegangenen Untersuchungen ergeben sich Handlungsschwerpunkte, welche kurz-, mittel- oder langfristig angegangen werden sollten bzw. in Betracht zu ziehen sind.
Das Entwicklungskonzept wird nicht gänzlich über Bord geworfen. Ausgangspunkt ist hierbei die neue Nutzung und Konzeption bestehender Gebäude.

Der Kerngedanke des Konzeptes sieht das Westend als ein zentral in Wiesba-den gelegenes „Kreativ- und Kulturgebiet“, welches mit dem umliegenden Gebiet sehr gut vernetzt ist und Möglichkeiten zu freien Entfaltung schafft.

Das Quartier soll künftig vom öffentlichen Charakter geprägt sein, ohne dabei seine „stadträumliche Identität“ zu verlieren. Belebte Straßen und gründerzeitliche Kopfbauten prägen bis heute das Erscheinungsbild des Quartiers Westend.

Der Masterplan sieht zusammenfassend folgende Punkte vor:masterplan[unordered_list style=“arrow“]

  • Wohnqualität und Aufenthaltsqualität stärken
  • Aufwertung des öffentlichen Raumes
  • Ausbau des Platzes „Platz der deutschen Einheit“
  • Ausgestaltung und Aufwertung der Innenhöfe: klassisches, typisches Westendcharakter stärken, Nebeneffekt: Soziale Gemeinschaft stärken
  • Leerstände drosseln
  • Fassadensanierung
  • Aufhebung der Trennwirkung des mittleren Blocks
  • Barrierefreiheit
  • Gemeindebedarfsflächen schaffen

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Detailplanung

Um eine genauere Vorstellung geben zu können hat dir Gruppe anhand eines Blockes des Westends eine kurz-, mittel- und langfriste Planung aufgesetzt. Dabei geht es insbesondere um die die Nutzungen des Innenhof und seine möglichen Entwicklungen.

Kurzfristige Planung

In Anbetracht der vorangegangen Analyse verstehen sich nachstehend aufgeführten Aspekte als kurzfristige Ziele, die im Rahmen eines Entwicklungskonzeptes realisiert werden sollten.

Die Planung sieht die Innenhofaufwertung mittels Bäume, Begrünung, hellen und freundlichen Fassadenfarben. Um ein freundlicheres und vor allem helleres Straßenbild zu erreichen sollen Bäume gekürzt werden, um so eine freie Aussicht zu gewähren und die teilweise dunklen Bereich freundlicher zu gestalten.

 

SUN-AREA

SUN-AREA berechnet das solare Energiepotenzial jeder Dach-fläche. Mit GIS-Systemen werden mittels Befliegung vollautomatisch alle Dachflächen ermittelt, die für die Gewinnung von Solarenergie optimal geeignet sind. Aus diesen Daten wird für jede Teilfläche aller Dächer u.a. die solare Eignung, die CO2-Einsparung und das daraus resultierende Investitionsvolumen berechnet. Ein Wirtschaftlichkeitsrechner zeigt dem Hausbesitzer wann sich die Investition lohnt. Das SUN-AREA-Projekt in Wies-baden war ein voller Erfolg. Ein Fünftel aller Dächer erwiesen sich als geeignet. Für das Westend gilt, dass alle lila gefärbten Häuser geeignet. Die grau gefärbten hingegen als ungeeignet. Dabei wird schnell deutlich, dass die Masse sich(s. Abbildung 44) für Solarthermie eignet. Abbildung 45 hingegen zeigt die Solarthermie-Tauglichkeit am Beispiel eines Blockes im Westend.

Mittelfristige Planung

Mittelfristige Chancen sehen wir in der Reduzierung der Bebauung im Hof. Hier zeichnen sich diverse Szenarien für die Innenhofentwicklung ab: Wohnen und Arbeiten, Wohnen und Gewerbe, Kindertagesstätten. Der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt. Dennoch brauchbar und nötig ist die Schaffung von öffentlichen Räumen – Orte der Begegnung. Eine mittelfristige Planung soll dabei die Vorstufe darstellen. Eine weitere Option, ist die Flächenteilung: Stellplätze schaffen, Arbeitsplätze im freien (dank WLan und langen Akkulaufzeiten) sind denkbar, ebenso der Wintergarten.

Langfristige Planung

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  • Technologischer Fortschritt (Verkehr und Auto)-> Elektroaufladestation (E-Tankstelle) im langfristigen Plan zum aufladen der autos
  • Veränderung der Arbeit (mehr von zuhause arbeiten – Tendenzen?)
    a. Logistikgesellschaft
    b. Dienstleistungsgesellschaft
    c. Erlebnisgesellschaft
    d. Kommunikationsgesellschaft
  • Fläche wird frei (demografischer Wandel?) ->Fläche pro Einwohner wird größer
  • Freiwerdende flächen zum Parkplatz ausweisen -> ging nicht, da so viele Autos nicht von der Straße geholt werden kann, da Grünfläche wichtiger ist.
  • Erhalt der Gebäude (außen rum)
  • Vergrößerung der Innenhofaufenthaltsfläche

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